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Die Tierhifle „Flying Cats e.V„. und „Scars zweite Chance Griechenland“ haben eine sehr hilfreiche Auflistung zusammen gestellt, die Ihnen im Urlaub sehr hilfreich sein kann: 

Was kann ich als Urlauber tun, wenn ich einem verletzten, kranken oder hilflosen Tier helfen möchte ?

Weil wir als Verein immer wieder von Touristen kontaktiert werden, die im Urlaub mit Tierleid konfrontiert werden und nicht wissen was sie tun können, möchten wir diesen Leitfaden an die Hand geben.
Sie finden ein hilfloses Kitten, eine verletzte Katze oder einen angefahrenen Hund an der Strasse. Wenn Sie dem Tier helfen möchten, gibt es nur nachfolgende Optionen. Sie müssen selbst mit aktiv werden!

  • 1. Sie suchen eine Organisation im Internet oder auf Facebook, die dort tätig ist und rufen an, mailen oder schicken eine WhatsApp. Bitte geben Sie IMMER Ihren genauen Aufenthaltsort an. Es reicht nicht zu sagen, „ich bin auf Insel XY oder in der Stadt XY.“
  • 2. Geben Sie so viele Infos wie möglich über den Zustand des Tieres und am besten schicken Sie ein Foto mit. Es reicht nicht zu sagen, „die Katze oder der Hund sieht schlecht aus“. Die jeweilige Organisation muss sich ein genaues Bild machen können, ob es sich wirklich um einen Notfall handelt und falls ja, welcher Art.
  • 3. Sollte jemand vor Ort in der Nähe sein oder mit Partnern in der Nähe arbeiten, die unterstützen könnten, werden sie in den meisten Fällen versuchen zu helfen. Dies ist aber nicht immer einfach, denn manchmal ist das Tier viele Kilometer entfernt von dem Standort wo Helfer sind und es ist ihnen nicht machbar, jedem Hilferuf zu folgen. Bitte bedenken Sie, dass die Tierschutzpartner vor Ort nicht nur selbst viele Notfälle zu versorgen haben, sondern auch noch einer geregelten Arbeit nachgehen und somit nicht immer verfügbar sind. Manchmal scheitert es bereits an den Mitteln für genügend Benzin!
  • 4. Das bedeutet, Sie selbst müssen mithelfen, wenn es Ihnen wirklich Ernst ist. Das beinhaltet auch, dass es manchmal unbequem und zeitaufwendig ist und auch Kosten mit sich bringt, die die Organisationen und Helfer vor Ort nicht immer selbst leisten können.
  • 5. Sie erhalten vielleicht Unterstützung, indem Ihnen Kontaktdaten von ansässigen Tierärzten übermittelt werden, die sich in Ihrer Nähe befinden. Sie erfahren, wo Sie sich, falls nötig, eine Box besorgen können, um das Tier zu transportieren. Kleine Kitten oder Welpen, kann man aber auch im Karton transportieren. Erwachsene Katzen sollte man (falls möglich) ein paar Tage anfüttern um Vertrauen aufzubauen. Eine Katze die sich füttern lässt, lässt sich allerdings nicht automatisch auch in eine Box stecken. Dies braucht Zeit und Geduld, es sei denn das Tier ist bereits unfähig zu laufen oder ähnliches.
  • 6. Unter Umständen müssen Sie sich auch ein Auto mieten oder ein Taxi organisieren.
  • 7. Wenn Sie das Tier zum Tierarzt bringen, halten Sie Kontakt mit der Organisation und beraten das weitere Vorgehen.
  • 8. Möchten Sie das gefundene Tier adoptieren, dann benötigen Sie Hilfe. Bedenken Sie, dass eine längere Unterbringung beim Tierarzt nötig sein kann, auch um das Tier ausreisefertig zu machen. Private Pflegestellen die das übernehmen, gibt es nur äußerst selten. Sie müssen also für Impfungen, andere Behandlungen und Unterbringung bereit sein, die Kosten zu übernehmen. Für eine spätere Ausreise kann dann mit der Organisation vor Ort oder mit den privaten Helfern ein Flug gebucht, bzw ein Flugpate gesucht werden.
  • 9. Wenn Sie Missstände sehen in Ihrer Hotelanlage: Katzen die schlecht behandelt werden oder schlimmeres, melden Sie dies UMGEHEND dem Management. Es gilt auch dort das Tierschutzgesetz und Sie sind zahlender Kunde. Kein Hotel möchte schlechte Publicity. Wenn Sie nur die Organisation vor Ort benachrichtigen, bringt das leider wenig. Teilen Sie dem Management mit, dass Sie diese Vorfälle öffentlich machen werden.
  • Wenn Sie diese Punkte beachten, bzw. erfüllen können und möchten, findet sich in den meisten Fällen eine Option, Leben zu retten und zu helfen, es lohnt sich!
    Vielen Dank, dass Sie nicht einfach wegsehen sondern Herz zeigen

Wir bedanken uns bei den Kollegen von Flying Cats e.V. , Andrea Wegner, die diesen Leitfaden für ihre Arbeit auf Rhodos erstellt haben und den wir noch etwas abgewandelt haben, damit er überall angewendet werden kann.

Copyright und freundliche Erlaubnis von 

www.scars.gr

Wir möchten Ihnen eine weitere Organisation vorstellen, die vorwiegend Auslandstierschutz macht und sich vor allem um Katzen und auch Hunde kümmert. 
Wir kennen die Mitgründerin Sabine Dülfer persönlich und möchten Ihnen gerne deren Seiten vorstellen: 

http://gluecksnasen-ev.com/

Hier eine weitere Tierschutzorganisation, die tolle Arbeit macht. Sie kümmern sich um Tiere in Not in vorwiegend Griechenland, helfen aber auch in anderen Ländern. Die deutschen Betreiber der Plattform sind uns bekannt und machen tolle Arbeit. Von ihnen stammt auch der Hilfsinfotext: was tun, wenn ich einem hilfsbedürftigen Tier im Ausland helfen möchte.

Frieden für Pfoten oder Facebook: FriedenfuerPfoten.Peace4Paws

Hier möchten wir Ihnen die Tierschutzorganisation Pfotenparadies gesucht vorstellen, die vorwiegend in Italien und Rom arbeitet:

Pfotenparadies gesucht oder Facebook: Pfotenparadies.Roma

Wir möchten Ihnen eine weitere Tierschutzorganisation vorstellen, die in Europa, vorwiegend auch in Griechenland wichtigen Tierschutz macht:

SCARS – Seite ist in Englisch
oder auf Deutsch auf Facebook: SCARS Facebook

Gerade jetzt ist Urlaubszeit und viele fliegen in den Urlaub in südliche Länder. Dort steckt der Tierschutz oft noch in den Kinderschuhen oder entwickelt sich gerade, manchmal ist gar keiner vorhanden.
Es gibt im Ausland einige Organisationen, die sich ganz toll um dortige Tiere kümmern. Sie versuchen auch, diese Tiere dort zu vermitteln. Leider hat es die Erfahrung der Auslandstierschützer gezeigt, dass gerade verletzte, amputierte oder einfach nur schwarzhaarige Tiere es sehr schwer haben, dort vermittelt zu werden. Manchmal verliebt sich auch ein Urlauber in ein Streunertier und möchte es mitnehmen, dabei unterstützen die Organisationen auch sehr gerne.

In so einem Fall googeln Sie bitte nach einer Tierschutzorga für das betreffende Land.

Was Sie aber in jedem Fall machen können, wenn Sie ein Flugticket besitzen: Werden Sie Flugpate! Helfen Sie einem Tier aus dem Ausland dabei, in seine neue Familie zu kommen!
Sie müssen dazu nicht viel tun, die Tierschutzorgas helfen dabei, auch beim Einchecken bis die Tiere verladen sind. Am Zielflughafen nehmen Sie das Tier in Empfang, erledigen den Zoll. Das war es auch schon.
An der Ankunft nach dem Zoll wird das erwartete Tier vom Besitzer oder der betreffenden Tierschutzorga übernommen. Sie haben dazu keinen Kosten.

Wir stellen Ihnen ein paar Links zu dem Thema vor, wenn Sie sich dafür entscheiden, dadurch zu helfen. Sie können auch in dem Land, in dem Sie Urlaub machen, einfach mal kurz nachschauen, ob dafür Flugpaten gesucht werden. Gesuchte Verbindungen sind oft von Spanien nach Deutschland, griechische Inseln, Bulgarien, Rumänien, aber auch Fernflüge aus Asien kommend, wie z.B. Thailand.

Tun Sie Gutes, wenn Sie wollen. Helfen Sie einem Tier mit Ihrem Flugticket. Die Organisationen suchen für Hunde UND Katzen.

http://www.flugpate.org/

http://flugpate.com/

https://www.facebook.com/flugpaten

http://www.tiervermittlung.de/flugpaten

http://www.flugpate.spanischehunde.de/

für Thailand: http://www.soidog.org/de/flugpate/

§§ Anmerkung von uns: bitte lassen Sie sich von der ausgewählten Tierschutzorganisation gut aufklären und beachten Sie bitte ggf. die rechtlichen Informationen auf deren Seiten. Denken Sie auch daran, dass es gut organisierte Tierschützer sind, die Ihren Schützlingen ein besseres Leben ermöglichen wollen.

Falls Sie weitere Ergänzungen für diese Liste haben, so lassen Sie es uns bitte wissen und melden Sie sich bei uns.

 

wir haben über das Thema Therapiebegleithunde interessante Informationen von Claudia Kolping bekommen, die wir persönlich kennen lernen durften. Wenn Sie wollen, informieren Sie sich  Über dieses interessante Thema auf der Homepage:

www.tbht.de

Claudia Kolbinger

claudia@kolbinger-web.de

0 88 57- 87 06

Wir haben für Sie einen Link der Tierengel Bulgarien, die sich ebenfalls für Tiere dort einsetzen. Der Verein ist uns ebenfalls persönlich bekannt.

http://tierengel-bulgarien.de

Wir möchten Ihnen gerne die Seiten von Frau Karin Scheiderer vorstellen, die uns persönlich bekannt ist:

http://www.fellstrolche.com/tiersitting/index.html

http://www.assistenzhunde-angelus.de

http://www.tasso.net/Tierschutz/Europapolitik/Katzenmanifest

Die Tierschutzgruppe des spanischen Parlaments „Defense of Animals“ (APDDA) und prominente Tierschützer haben am 24. April 2015 die Regierung aufgerufen, eine „ethische Lösung“ für die Katzenüberbevölkerung in Spanien in Angriff zu nehmen.

Im Rahmen dieses „Ersten Parlamentarischen Forums zum Schutz von Katzen“ hat das Parlament in Madrid DAS SPANISCHE KATZENMANIFEST verabschiedet. Das Zehn-Punkte-Programm soll künftig zur Verbesserung des Katzenschutzes in Spanien beitragen und wird von CAROcat und TASSO e.V. unterstützt.

Spanien übernimmt mit diesem ersten Katzenmanifest innerhalb Europas eine Vorreiterrolle und zeigt, dass und wie man mit aktivem Tierschutz die allgemeine Situation für Katzen verbessern sowie mit humanen Lösungen die in vielen europäischen Ländern vorherrschende Streunerkatzen Flut eindämmen kann, ohne die Tiere reihenweise zu töten.


 Inhalte des Spanischen Katzenmanifests

Zehn Vorschläge für die Verbesserung des Katzenschutzes in Spanien

  1. Rechtsverbindliche Kennzeichnung und Registrierung von Katzen.
  2. Anerkennung der Besonderheit der Straßenkatzen und deren spezifischen Anforderungen.
  3. Anerkennung, dass Einfangen, Kastrieren, Freilassen (auch TNR, CNR oder ABC genannt) die einzige annehmbare Methode zum Management der freilebenden Katzen ist.
  4. Verbesserter Vollzug der Gesetzgebung dahingehend, dass Tierquälerei und Misshandlung von einzelnen Katzen oder Katzenkolonien ordnungsgemäß bestraft werden.
  5. Nationales Verbot des Krallenstutzens und andere Verstümmelungen.
  6. Rechtsverbindliche Kastrationspflicht mit Ausnahme professioneller Katzenzucht.
  7. Verbesserter Vollzug der gesetzlichen Vorschriften für Zucht und Verkauf von Katzen.
  8. Kommunale Tierschutzkampagnen haben die verantwortliche Katzenhaltung zu beinhalten.
  9. Aufnahme des Tierschutzes in die offiziellen Lehrpläne an Schulen.
  10. Kennzeichnung toxischer Produkte, um die Vergiftung von Katzen zu vermeiden.

Quelle: www.tasso.net